Lex
Hip-Hop Cheka
  

Dabei seit: 01.07.2004
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Mofa/Moped: Sachs Madass
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Zum Thema Ventilüberschneidung bei Turbomotoren:
Auch hier kann man das Prinzip der gleichzeitig geöffneten Ventile nutzen. Gemacht wurde das unter anderem hier: http://mkiv.de/index.php?showfile=1&fid=...&area=1&categ=6
bei einem 1000 PS Toyota Supra.
Prinzipiell ist Rückstau ja nichts anderes als die rücklaufende Druckwelle. Öffnet das Auslassventil entlässt es eine Druckwelle, einen "Verdichtungspfropf" (Physik Gesamtband, Dorn, Bader, Gymnasium s. 319) deren Wellenlänge zwar von vielen Faktoren abhängt, sich aber berechnen lässt. Erreicht diese Druckwelle das Ende des Auspuffs, "explodiert" sie förmlich nach allen Seiten hin. Dabei schwingen die Teilchen wegen ihrer Trägheit über die Gleichgewichtslage hinaus. Das hat zur Folge, dass ein Unterdruck entsteht und dieser dort hin zurück läuft, wo der Überdruck her kam. Das ist in der Physik die Reflexion am offenen Ende. Ist das Ende beweglich (offen), ist die reflektierte Welle gleichphasig. Und genau das ist das wirklich größte Potential, das im Auspuff steckt. Man kann nun alle Faktoren messen und daraus einen Auspuff errechnen, der den Unterdruck genau dann am Auslassventil ankommen lässt, wenn dieses sich zum Ausstoßen öffnet. Eigentlich sorgt also jeder Ausstoßvorgang dafür, dass der nächste wieder besser abläuft.
__________________ Got Cartier frames cover up my eye..
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