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Zum Ende der Seite springen Pumpleistung?
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En4cer
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Fragezeichen Pumpleistung? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Tach zusammen,
hab beim Stöbern im Forum folgende Textzeile von Andi net ganz verstanden: "eine Verdoppelung der Vorverdichtung bedeutet eine Herabsetzung der Pumpleistung im quadrat."
Die Pumpleistung sollte doch (indirekt) der entstehende Unterdruck in der Kurbelkammer sein, was schlussendlich die mehr oder weniger schnelle Beschleunigung der Gassäule bestimmt. Nun ist doch die entstehende (Unter-)Druckspitze umso größer je kleiner die KW-Kammer ist, denn ein Kolben würde in einer riesigen KW-Kammer kaum nen Druckunterschied bezwecken - dagegen in nem umso kleineren Raum einen umso größeren.
Oder ist die Herabsetzung der Pumpleistung einfach nur dadurch bedingt, dass durch den zu großen Unterdruck durch eine zu kleine KW-Kammer, was ja wiederum eine saumäßig schnelle Beschleunigung der Gassäule bezwecken würde und dies bei einer zu großen Einlasszeit sich eben durch die mehrmals hin und her schwingende Gasschwingung so brutal auswirken würde?

Hoffe ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken.

Mfg
En4cer
08.01.2005 12:50 En4cer ist offline E-Mail an En4cer senden Beiträge von En4cer suchen Nehmen Sie En4cer in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie En4cer in Ihre Kontaktliste ein
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kurz und knapp würd ich ma behaupten das damit gemeint ist das weniger ins gehäuse hinein passt. Bei zu hoher vorverdichtung wird das drehzahlband eher spitz und bei 3 gängen ist das nicht so der bringer... ich habs gemacht weil ich das volumen zu groß fande, habe jetzt etwas weniger volumen als mit der vollwangenwelle, also so ein zwischendening. Man kann sich nicht viel davon versprechen...

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08.01.2005 17:28 DJBassröhre {MMO} ist online E-Mail an DJBassröhre {MMO} senden Homepage von DJBassröhre {MMO} Beiträge von DJBassröhre {MMO} suchen Nehmen Sie DJBassröhre {MMO} in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie DJBassröhre {MMO} in Ihre Kontaktliste ein
mofatuner mofatuner ist männlich
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hallo!
verdoppelte vorverdichtung bringt dir achtfache pumpverluste.das méinte andi sicherlich.

die pumpleistung ist dadurch bedingt,dass du bei einem kleinen kurbelgehäuse viel weniger volumen hast,das dir das frischgas ausfüllen kann.bei weniger frischgas ist die vorverdichtung höher,aber es es geht auch viel weniger volumen wieder raus,deshalb sind (durch das viel geringere volumen/gasmenge) die pumpverluste so hoch

klar,vor allem der vergaser und das kurbelgehäusevolumen sind 2 faktoren,die dir die resonanzdrehzahl ziemlich in die höhe schnellen lassen.sicherlich wird dir bei einem kleinen kurbelgehäusevolumen bei selber drehzahl die frischgassäule viel schneller wieder rausschwingen als bei einem großen kurbelgehäuse.

verbessert mich,wenn ich falsch liege.
fg
henrik

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von mofatuner: 10.01.2005 17:15.

10.01.2005 17:15 mofatuner ist offline E-Mail an mofatuner senden Beiträge von mofatuner suchen Nehmen Sie mofatuner in Ihre Freundesliste auf
Andi Andi ist männlich
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Zitat:
Original von mofatuner
hallo!
verdoppelte vorverdichtung bringt dir achtfache pumpverluste.das méinte andi sicherlich.

die pumpleistung ist dadurch bedingt,dass du bei einem kleinen kurbelgehäuse viel weniger volumen hast,das dir das frischgas ausfüllen kann.bei weniger frischgas ist die vorverdichtung höher,aber es es geht auch viel weniger volumen wieder raus,deshalb sind (durch das viel geringere volumen/gasmenge) die pumpverluste so hoch

klar,vor allem der vergaser und das kurbelgehäusevolumen sind 2 faktoren,die dir die resonanzdrehzahl ziemlich in die höhe schnellen lassen.sicherlich wird dir bei einem kleinen kurbelgehäusevolumen bei selber drehzahl die frischgassäule viel schneller wieder rausschwingen als bei einem großen kurbelgehäuse.

verbessert mich,wenn ich falsch liege.
fg
henrik


Hi Henrik, haste schön im tuningband 2, Seite 40/41 recherchiert.
aber um das thema etwas anders noch zu erklären kopiere ich hier mal einen text von mir rein den ich an anderer stelle schon mal geschrieben habe (ihr habt sicher Verständnis das ich mir das kein zweites mal antue):
Wie man die Pumpleistung berechnet steht in keinem mir bekannten Tuningband aber dies sollte aber hier sowieso niemanden interessieren, weils eh keinen praktischen Nutzen hat. Tatsache ist das es Pumpleistung und hierzu gehörend auch Verluste gibt. Um diese etwas zu erhellen werde ich diese nun versuchen mit eigenen Worten das etwas zu erklären:
Verantwortlich für die Füllung des Kw-Gehäuse ist der entstehende Unterdruck darin (durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens) bis zu dem Punkt an dem der Kolben den Einlaß öffnet und der Druckausgleich durch den ASS und Vergaser beginnt. Je länger also der Einlaß geschlossen bleibt, desto höher wird der Unterdruck beim öffnen desselbigen sein. Vereinfacht: kurze Einlaßzeit=starker Unterdruck und hohe Füllung...aber das ganze bei niedriger Drehzahl. Lange Einlaßzeit=weniger Unterdruck aber verbleibende beste Füllung bei höherer Drehzahl was meist unter dem Strich noch höhere Leistung bedeutet bis zu einem gewissen Punkt wo dieses Verhältnis "kippt".
Das Kurbelgehäusevolumen kommt nun auch noch mit ins Spiel: Je kleiner der Kurbelraum im Verhältnis zum Hubraum (der Raum um den sich der Kolben nach oben bewegt) desto heftiger, aber auch kürzer wird die Gassäule in Bewegung gesetzt. Dies setzt die Resonanzdrehzahl in höhere Bereich ohne das man die Einlaßzeit verlängern muß, was ja bessere Pumpleistung bedeutet. Allerdings trifft dies nur auf einen recht kleinen Drehzahlbereich zu...alles was darunter oder darüber liegt wird ebenfalls in kürzerer Zeit wieder zum Vergaser hinaus entleert weil die kinetische Energie das Kw-Gehäuse sehr schnell mit Überdruck aufgeladen hat und dieser nun das Gemisch wieder aus dem KW herausdrückt. Roy Bacon (tuningbuchverfasser) spricht hier von achtfachen Verlusten bei doppelter Vorverdichtung durch verkleinern des Kurbelgehäusevolumens.
Der ideale Kurbelgehäuseraum soll den 1,5fachen Wert des Hubraumes betragen, ist dies nicht der Fall lohnt sich also eine Verringerung desselben.
Unterm Strich kann man folgendes Fazit ziehen: Es kommt auf den Verwendungszweck des Motors an, daher sind hier Ratschläge relativ.
Hochdrehende motoren mit spitzer Leistungskurve und vermutlich vielen Gängen können wenig Kurbelgehäusevolumen sehr gut ab, weil hier auch kein sehr breites Drehzahlband gefordert ist. Motoren mit nicht sehr hoch angestrebter Drehzahl und weniger gängen sollten mehr KW-Gehäusevolumen haben um ein breiteres Drehzahlband zu gewährleisten auch mit Hinblick auf eine nicht so arg dolle Spitzenleistung.
Das ganze könnte man jetzt dann nahtlos übergehen lassen zu den Begriffen Vorverdichtung und Mitteldruck, aber dies war soweit ich weiß nicht Gegenstand der Diskussion.

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Was ist Liedolsheim?
10.01.2005 21:48 Andi ist online E-Mail an Andi senden Beiträge von Andi suchen Nehmen Sie Andi in Ihre Freundesliste auf
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gut erklärt andi Freude Ich hab bei mir jetzt trotz raumverkleinerung noch ein 3 mal so großes kurbelgehäuse wie hubraum.. also zu klein wird es dann wohl noch nicht sein wenn ein anhaltswert 1,5 betragen soll

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Gruß Dirk



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Zitat:
Original von Andi

Hi Henrik, haste schön im tuningband 2, Seite 40/41 recherchiert.



hallo andi!
habe eben nochmal nacgeschaut,das wissen habe ich aus dem buch,aber das was ich da oben geschrieben hab,habe ich nicht nachgeschlagen,sondern so gewusst!(ehrlich)

2 wochen weihnachtsferien und ne menge zeit zum lesen,hab einiges dazugelernt.

wollt&acute; ich nur so sagen...
fg
henrik
11.01.2005 13:13 mofatuner ist offline E-Mail an mofatuner senden Beiträge von mofatuner suchen Nehmen Sie mofatuner in Ihre Freundesliste auf
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Hi Andi,
danke für den tollen Text von dir!

Hab allerdings noch ein paar Fragen:

1.) Zitat: "Vereinfacht: kurze Einlaßzeit = starker Unterdruck und hohe Füllung...aber das ganze bei niedriger Drehzahl."
Normalerweise würde doch diese Kombination auch bei hohen Drehzahlen brauchbar sein, denn man hat zwar nicht die übermäßig lange Steurzeit dafür aber umso mehr Unterdruck um eine TOP Füllung zu erzeugen (Ich weiß in der Praxis verhält es sich anders). Wieso lässt eine solche Kombination nur niedrige Drehzahlen zu? Kann eine lange Einlasszeit durch nichts, sprich auch durch einen im Vergleich zur längeren Einlasszeit größeren Unterdruck ersetzt werden? Wenn ja warum?
2.) Die lange Steurzeit: Für die dort stattfindende schlechte Füllung in niederen Drehzahlen ist wohl der "miese Unterdruck" zuständig, da ja der Einlass früher geöffnet wird. Wie kann es nun aber sein, dass die gleiche Konstruktion bei höheren Drehzahlen anspricht? Es müsste eigentlich noch ein anderer Faktor mit in den Füllungsgrad des KW-Raums ausschlaggebend sein wie die Geschwindigkeit (mittlere Kolbengeschwindigkeit) die ja bekanntlich bei höheren Drehzahlen höher als bei niedrigen liegt. Oder ist einzig und alleine die lange Steuerzeit dafür verantwortlich?
3.) Weshlab wird die Resodrehzahl bei Verkleinerung des KW-Raums angehoben? Ich meine: " Der kurze aber heftige Unterdruckstoß wirkt sich aufgrund der langsameren Kolbengeschwindigkeit in niederen Drehzahlen negativ aus --> rückschwingen der Gasschwingung? Bei höheren Drehzahlen dagegen ist dieser heftige Stoß vorteilhaft, da man ihn perfekt ausnutzen kann.


Mfg
En4cer

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von En4cer: 15.01.2005 14:04.

15.01.2005 14:04 En4cer ist offline E-Mail an En4cer senden Beiträge von En4cer suchen Nehmen Sie En4cer in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie En4cer in Ihre Kontaktliste ein
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